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Geschichte

Die Vergangenheit macht der Zukunft Platz.

In Hammonds ergreifen wir die Chance, aus ehemaligen Militärflächen in hervorragender Lage ein qualitätsvolles Wohngebiet zu entwickeln. 70 Jahre lang waren die ehemaligen Hammonds Barracks und die angrenzende Loretto Kaserne durch Zäune abgesperrt. Die Öffnung und die Eingliederung dieses „weißen Flecks auf der Landkarte“ in seine Umgebung ist für die Bürger und den Stadtteil Seckenheim ein großer Gewinn.

2011 haben die US-Streitkräfte die Liegenschaft Hammonds an die BImA zurückgegeben. Schon frühzeitig vor der Rückgabe haben die BImA als Eigentümerin der Grundstücke und die Stadt Mannheim begonnen, im konstruktiven Dialog Planungsideen zu erarbeiten. So konnte die Entwicklung qualitativ vorangebracht werden. Ende 2013 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt, an dem sich acht Architekturbüros beteiligten. Das Konzept von Ackermann+Raff (Offenburg) erhielt den ersten Preis. Es bildete die Grundlage für den Bebauungsplan. Die Grünflächenplanung stammt von den Landschaftsarchitekten faktorgruen (Heidelberg).

An dem Umwandlungsprozess waren viele Mannheimer Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt. Sie haben in Informationsveranstaltungen und Workshops ihre Vorstellungen und Ideen eingebracht.

Von September 2015 bis März 2017 stellte die BImA dem Land Baden-Württemberg vier Gebäude der Hammonds Barracks für die Erstaufnahme von Asylsuchenden zur Verfügung. Nach der Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung konnten Planung und Entwicklung wieder verstärkt vorangetrieben werden.

Hammonds Barracks 1961 Foto: usarmy.com

Chronik

1936/38
Die „Loretto-Kaserne“ mit sieben Verwaltungs- und Mannschaftsgebäuden wird gebaut. 

1945
Die US-Army übernimmt die Kaserne nach dem zweiten Weltkrieg und benennt sie in „Hammonds-Barracks“ um. Mit dem Namen wird Robert M. Hammonds von der U.S. 100th Infantry Division geehrt, der am 11. April 1945 im Alter von 19 Jahren nahe Heilbronn beim Reparieren einer Feld-Telefonleitung von einem Scharfschützen tödlich verwundet wurde.

1961 - 1982
Die Liegenschaft beheimatet die NATO Armeegruppe Mitte. Zeitweise dienen hier auch deutsche, kanadische und französische Soldaten. Ein Teil des Geländes wird später von den US-Streitkräften zurückgegeben und durch die Bundeswehr genutzt. Dieser Bereich wird rückbenannt in „Loretto-Kaserne“. Die Bundeswehr nutzt dort zurzeit noch ein Gebäude.

01.07.2011
Die US-Streitkräfte geben die Liegenschaft „Hammonds“ an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zurück.

01/2013
Im ehemaligen Stabsgebäude eröffnet die BImA ihr Projektbüro „Konversion Rhein-Neckar“.

19.08.2013
Die BImA und die städtische Tochter MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH setzen den Startschuss für die Entwicklung der ehemaligen Militärliegenschaft und unterzeichnen eine Eckpunktevereinbarung. Diese regelt die Durchführung des Projektes durch die BImA in enger Kooperation mit der Stadt Mannheim.

16.12.2013
Das Architekturbüro Ackermann+Raff gewinnt den städtebaulichen Wettbewerb.

2013 bis 2015
Im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Workshops werden die Bürgerinnen und Bürger in den Entwicklungsprozess eingebunden.

09/2015 bis 03/2017
Die BImA stellt dem Land Baden-Württemberg vier Gebäude in Hammonds für die Erstaufnahme von Asylsuchenden zur Verfügung.

04/2017
Nach der Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung können Planung und Entwicklung wieder verstärkt vorangetrieben werden.

18.12.2018
Der Bebauungsplan wird einstimmig vom Mannheimer Gemeinderat beschlosssen. Die BImA und die Stadt haben einen städtebaulichen Vertrag unterzeichnet, auf dessen Grundlage die Erschließung des neuen Quartiers erfolgt und den der Gemeinderat ebenfalls genehmigt.

Anfang 2019
Die Baufeldfreimachung und Erschließung beginnt.