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Wichtiger Schritt im Planungsprozess geschafft: Offenlage für Bebauungsplan der Hammonds beschlossen

Der Planungsausschuss der Stadt Mannheim hat den Bebauungsplanentwurf für die Hammonds in seiner Sitzung am 19. November 2015 gebilligt. Damit ist der Weg frei für die finale Offenlage. Diskutiert wurden abermals der Anteil an freistehenden Einfamilienhäusern und die damit zusammenhängende soziale Ausgewogenheit des Wohnquartiers. Die Vertreter des Gemeinderates votierten schließlich mit einer großen Mehrheit für den Bebauungsplanentwurf. Damit hat die Stadt Mannheim gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) den Weg vorbereitet um für das neue Stadtquartier auf der Liegenschaft Hammonds zeitnah Planungssicherheit zu schaffen.

Offenlage für Bebauungsplan der Hammonds beschlossen

Hammonds: Vielfältiger Wohnungsbau

Der Bebauungsplan sieht im Kern ein neues Stadtquartier mit überwiegendem Wohnungsbau vor. Dabei sind hier unterschiedlichste Wohnformen geplant. Es sollen ca. 350 Wohnungen im Miet- oder Eigentumswohnungsbau entstehen. Diese können auch betreute Wohnformen, Pflegewohnen oder Generationenwohnen beinhalten. In bis zu 80 Doppel-, Reihen-, und Einfamilienhäusern finden auch kleine bis große Familien ein attraktives Zuhause in Seckenheim. Die Einfamilienhausgrundstücke sind ab 250 m² groß und werden von der BImA direkt vermarktet. Der Geschosswohnungsbau und die Doppel- und Reihenhäuser werden an Bauträger vermarktet. 

Ausgewogener Nutzungsmix

Ergänzt wird das neue Wohnquartier unter anderem durch soziale Nutzungen. Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude sollen neben einer KITA eine Jugendbetreuungseinrichtung und Vereins-, sowie Gemeinschaftsräume entstehen. Im heutigen Projektbüro der BImA sollen neben Gastronomie auch Angebote für gewerbliche Nutzungen wie z. B. Läden, Arztpraxen oder Büros entstehen. Auf dem heutigen Grundstück des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes am Badener Platz soll ein Supermarkt die Versorgung des neuen Gebietes sichern. Abgerundet wird der neue Stadtteil durch großzügige Grünanlagen und Plätze, die eine hohe Qualität der Naherholung und des öffentlichen Raumes gewährleisten und mit ihrem gemeinschaftlichen Charakter identitätsstiftend wirken sollen.

Grundlage für Neubebauung

Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans nebst Anlagen beginnt am Montag den 7. Dezember 2015 und endet am 15.01.2016. Interessierte Bürger können diesen entweder im Technischen Rathaus (Collini-Center - Beratungszentrum Bauen und Umwelt) oder im Bürgerbüro Seckenheim einsehen und ihre Anmerkungen abgeben. Parallel dazu erfolgt die Beteiligung der sogenannten „Träger öffentlicher Belange“, die ebenfalls ihre Eingaben zum Bebauungsplan machen. Nach Abschluss dieser Beteiligung werden die Anmerkungen gewertet, geprüft und mit den übrigen Belangen abgewogen und entsprechend eingearbeitet. Sofern sich hieraus ein signifikanter Änderungsbedarf ergibt erfolgt eine erneute Offenlage. Mit dem auf die Offenlage folgendem Satzungsbeschluss des Bebauungsplans für die Hammonds ist der Prozess abgeschlossen und die Grundlage für die Neubebauung gelegt.

Sie können den Bebauungsplan mit den wichtigsten Anlagen auch hier auf der rechten Seite ansehen. Zudem steht dieser auch in unserem Datenraum zum Download zur Verfügung. Sofern Sie Anmerkungen haben senden Sie diese bitte bis  zum 15.01.2016 per E-Mail direkt an die zuständigen Ansprechpartner bei der Stadt Mannheim:

Herr Adrian Fohr

oder

Frau Carolin Schreiber

Maßgebend für weitere Zeitplanung ist der Unterbringungsbedarf

Zu beachten im Zusammenhang mit der Entwicklung der Hammonds ist nach wie vor, dass die Liegenschaft aufgrund von Anforderungen von Bedarfsträgern für eine Unterbringung von Flüchtlingen uneingeschränkt zur Verfügung steht. Der Planungsprozess zur späteren Entwicklung der Liegenschaft wird im Einvernehmen mit der Stadt Mannheim aber fortgesetzt. Die Umsetzung dieses Planungsprozesses, also bauliche Maßnahmen und die Vermarktung, erfolgen erst nach Abschluss der Nutzung zur Flüchtlingsunterbringung. Hierfür gibt es noch keine Zeitplanung, maßgeblich hierfür ist der Unterbringungsbedarf.